GESCHICHTE UND GESCHICHTEN ZU HAUS VORST IN LEICHLINGEN

Dienstag | 9. Oktober 2018 | 19 Uhr
GESCHICHTE UND GESCHICHTEN
ZU HAUS VORST IN LEICHLINGEN
Vortrag von Klaus-Dieter Hartmann und Hans-Josef Rupprecht,
in Kooperation mit dem Stadtarchiv Leichlingen
Erste Erwähnung 1297 als Hof vom Forst, auf dem der Ritter Hermanus
de Foresto lebte. 1392 heißt das Anwesen „Haus Vorst“ und drei
Jahre später „Schloss Vorst“. Dies lässt darauf schließen, dass der Hof
Ende des 14. Jh. zu einer befestigten Höhenburg ausgebaut wurde,
die wohl den Grafen von Berg und Jülich einen Schutz vor Angrien
der Stadt Köln bieten sollte. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten
die Besitzer. Von 1782 bis 1948 war es die Adelsfamilie Mirbach-Har.
Graf Mirbach nutzte Haus Vorst als Jagdschloss. Lange Jahre war
Förster Sons der Verwalter des Hauses. Bereits 1833 gab es für kurze
Zeit eine erste Restauration, danach wieder ab 1870.
Ab 1948 nutzte der Maler Prof. Werner Peiner das Haus als Wohnraum
und Atelier. Peiner stammte aus Düsseldorf und hatte in den 30er
Jahren eine bekannte Malerschule in der Eifel. Hermann Göring
förderte ihn. 1984 erbte Peiners Adoptivtochter das Haus und
bewohnte es mit ihrer Familie bis Anfang 2015. Viele Jahrzehnte lang
war Haus Vorst für Gäste und Veranstaltungen geönet. Heute ist es
Privatbesitz und kann nicht mehr besichtigt werden.

Bürgerhaus | Am Hammer 10 | 42799 Leichlingen
Eintritt frei

Zurück