RÜCKBLICK - ABGRÜNDIG BERGISCH – LESUNG AUS DEN BÜCHERN „MÖRDERISCHES LEVERKUSEN“ UND „MÖRDERISCHES BERGISCHES LAND

von Admin

Lesung mit Regina Schleheck vom 11.02.2020

In Zusammenarbeit mit dem Forum Opladener Gespräche hat der Bergische Geschichtsverein die mehrfach ausgezeichnete Leverkusener Erfolgsautorin Regina Schleheck zu einer Lesung in die Villa Römer eingeladen. Frau Schleheck gab einen Einblick in ihr literarisches Werk indem sie aus ihren beiden zu Letzt erschienenen Büchern vorlas.

Aus dem 2018 veröffentlichten Band „MÖRDERISCHES LEVERKUSEN UND UMGEBUNG“, welcher bereits 2019 in der 2. Auflage erschienen ist, wurden zwei Krimis vorgestellt.

Im dem „OP-PASSE“ Krimi geht es darum, dass auch nach 45 Jahren Zugehörigkeit zu Leverkusen die Opladener scheinbar immer noch nicht in der Großstadt Leverkusen angekommen sind.

Mittels eines kleinen Mädchens namens Pia und ihren kindliche Fragen, führt uns die Autorin an 24 historische Orte in Opladen und den „Rest“ der Stadt. Der Mord an sich wird so zur Nebensache.

Die 11 Krimis mit ihren insgesamt 125 Freizeittipps folgen immer demselben Muster. Die Krimis haben ca. 10 Seiten und der direkt angeschlossene Freizeittipp-Teil ist doppelt bis dreimal so lang.

Im zweiten Krimi „HYGIENISCHE MASSNAHMEN“ gelingt es Frau Schleheck, schwierige Themen wie Behinderung und Vernichtung sogenannten unwerten Lebens im Dritten Reich anzusprechen. Diesmal wird von der Autorin die Sicht einer Heranwachsenden gewählt, die den Lesern mittels ihrer Fragen diese Probleme und auch die historischen Orte vor Augen führt. Die Handlung dieses Krimis ist jedoch nicht auf Leverkusen beschränkt. Er führt uns auch an diverse Orte im Bergischen Land.

Aus ihrem aktuellen Buch „MÖRDERISCHES BERGISCHES LAND“, welches 2019 erschienen ist, stellte Frau Schleheck den Krimi „BLÜTEN BLUES“ vor. Auch in diesem Buch werden in 11 Krimis 125 Freizeittipps eingebaut.

Das Bergische Land wird, wie zuvor Leverkusen, Wuppertal und Köln, mittels der Krimis anschaulich erlebbar und die Leser werden angeregt, diese Gegenden zu erkunden – allerdings ohne Mord und Totschlag.

Die sehr gut besuchte Lesung fand bei den Zuhörern regen Zuspruch und endete mit zahlreichen Fragen an die Autorin. Auch der Verkauf der ausliegenden Bücher zeigte das große Interesse.

Gabriele Nebelin

Fotos: Jörg Herrmann

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