„Stadtteile Leverkusen“ von Thomas Hermes - Eigenes Werk. Lizenziert unter Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0-2.5-2.0-1.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Stadtteile_Leverkusen.png#mediaviewer/File:Stadtteile_Leve

Carl Leverkus kam 1863 als Apotheker und Unternehmer aus Wermelskirchen nach Wiesdorf (Bauerndorf) und gründete dort seine Ultramarinfabrik. Seinen Wohnsitz in Wermelskirchen nannte er Leverkusen, in Wiesdorf machte er dies genauso. 1890/91 kam die Firma Bayer nach Leverkusen auf ein Grundstück, das neben der Firma Carl Leverkus lag. Sie kaufte später alle seine Fabrikgrundstücke auf und nannte sich Farbenfabriken Bayer bei Köln, manchmal auch Farbenfabriken Bayer Leverkusen. Beim Zusammenschluss 1930 der Gemeinden Schlebusch und Rheindorf mit der Stadt Wiesdorf stellte sich die Frage, wie soll diese neue Stadt heißen? Die bürgerliche Mehrheit im neuen Stadtrat setzte sich mit ihrem Vorschlag „Leverkusen“ durch, da dieser Name durch die Firma Bayer in vielen Teilen der Welt bereits bekannt war. Die SPD wollte keinen Unternehmernamen (Fabrik von Carl Leverkus!) sondern plädierte für Wuppermünde (es gab ja auch Wuppertal), hatte aber keine Mehrheit.
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