Neue Bücher zu Leichlinger und Witzheldener Familien zum Herunterladen
Zwei Neuauflagen und eine Neuerscheinung
Zwei Leichlinger Familienbücher für den Zeitraum von 1656-1900 haben wir Ihnen bereits auf unser Publikationen-Seite zum freien Herunterladen zur Verfügung gestellt. Diese liegen jetzt als Neuauflagen vor. Außerdem freuen wir uns, Ihnen nun auch ein Familienbuch der evangelisch-lutherischen Gemeinde Witzhelden präsentieren zu können.
Hier geht es zur Seite Publikationen. Dort bitte nach unten scrollen.
Bergischer Geschichtsverein lädt ein
Unser Programm im 2. Halbjahr
Für das 2. Halbjahr 2026 haben wir erneut ein reichhaltiges Programm zusammengestellt.
Unser Team konnte viele Referenten, Exkursionsbegleiter und andere Mitwirkende für einen sehr abwechslungsreichen Veranstaltungskalender begeistern. Herzlichen Dank dafür! Sicherlich finden auch Sie in dem Programm Veranstaltungen, die Sie persönlich besonders interessieren.
Vielleicht haben Sie Ideen und Anregungen für weitere Aktivitäten oder möchten sogar selbst Ihr Wissen mit anderen interessierten Menschen hier teilen? Sprechen Sie uns an – wir sind für konstruktive Rückmeldung immer sehr dankbar.
Übrigens:
Sie müssen kein Vereinsmitglied sein, um an unseren Aktivitäten teilzunehmen. Unsere Veranstaltungen stehen offen für alle!
Wir danken herzlich unserer Förderpartnerin, der Bürgerstiftung Leverkusen
Demnächst im Programm
FÜHRUNG/BESICHTIGUNG
Sonntag | 4. Oktober 2026 | 11 Uhr
SOLINGEN:
MUSEUM SCHLOSS BURG
Seit dem 12. Jahrhundert war die Anlage Stammburg der Grafen und Herzöge von Berg und ist heute das Wahrzeichen des Bergischen Landes. Nach 15 Jahren Restaurierung (55 Mio. Euro) sind Wehrmauern, Bergfried und historische Wandmalereien erneuert; eine neue Dauerausstellung ist eingerichtet.
Die Führung dauert etwa 45 Minuten, danach ist ein eigener Rundgang möglich.
Schloss Burg, Foto: Wikipedia
Treffpunkt: Eingang Schloss Burg (Kassenhaus), Schlossplatz 2, Solingen-Burg
Eintritt: 10€ (Nichtmitglieder), 8€ (BGV-Mitglieder), Kinder/Jugendliche 4 o. 5€
Anmeldungen bis zum 30. Sept.: BGV E-Mail bgv-niederwupper@t-online.de
bzw. Tel. 02171-34 07 801
HANDSCHRIFTEN LESEN
Mittwochs | 7. Okt. bis 2. Dez. 2026 | 18-19:30 Uhr
LEVERKUSEN:
ALTE HANDSCHRIFTEN LESEN LERNEN - KURS FÜR EINSTEIGER
Leitung: Marcus Vaillant
Kooperation mit der VHS Leverkusen, Kurs ZF10660
Die vormals gebräuchlichen Schriften – Sütterlin und Kurrent – sind weitgehend unbekannt und für viele Menschen nicht mehr entzifferbar. In diesem grundlegenden Kurs lernen Sie das Schreiben und Lesen der Sütterlinschrift sowie das Lesen der Kurrentschrift des 20. und 19. Jahrhunderts anhand zeittypischer Schriftbeispiele.
Bitte Schreibutensilien mitbringen. VHS-Außenstelle Schusterinsel, Raum 1, Brückenstr. 18-20, Leverkusen-Opladen
Anmeldung: VHS Leverkusen, www.vhs-leverkusen.de/programm/politik-gesellschaft-umwelt,
Kosten: 40 €
EXKURSION
Samstag | 10. Oktober 2026 | 10-17 Uhr
BRUTALER BETON-CHARME BEI FÜNF BAUWERKEN
Leitung: Angela Breitrück und Bernhard Geuß
Der BRUTALISMUS ist ein Baustil der Moderne, der ab 1950 Verbreitung fand. Die Bezeichnung hat verschiedene Ursprünge, wie darunter den französischen Begriff béton brut („roher Beton“). Er ist geprägt von der Verwendung von Sichtbeton, der Betonung der Konstruktion, simplen geometrischen Formen und meist sehr grober Ausarbeitung und Gliederung der Gebäude.
Da es in unserer Region mehrere Beispiele dafür gibt, stellen wir auf unserer Tagesexkursion einige, ja geradezu herausragende vor Ort vor: Das sind von Gottfried Böhm das Bensberger Rathaus, das „Kinderdorf Bethanien“ in Bergisch Gladbach-Refrath, die Kirche Sankt Gertrud im Agnesviertel der nördlichen Kölner Neustadt (1960-65) vor der Mittagspause und danach die kath. Kirche im Kölner Stadtteil Lindenthal, Christi Auferstehung, sowie die Kirche der katholischen Hochschulgemeinde Köln, St. Johannes XXIII.-Burse, die 1968-69 von Josef Rikus und Heinz Buchmann im Kölner Stadtteil Sülz erbaut wurde.
Ort der Einkehr zum Mittagsmahl (auf eigene Kosten): Die „Alte Feuerwache“ ist seit dem Wegzug der Löschgruppe ein Ort für die Bürgerschaft in Nippes. Besonders der Innenhof und das angeschlossene Restaurant vermitteln einen schönen Eindruck dieses charmant unprätentiösen Ortes.
St.-Johannes-XXIII.-Kirche, Foto: Wikipedia
Preis: 18 € (BGV-Mitglieder), 20 € (Nichtmitglieder), zahlbar im Bus,
Verzehr in der Mittagspause auf eigene Rechnung.
Anmeldungen:
• über B. Geuß: Bernhard.Geuss@t-online.de, Tel. 02171-58 989
• über BGV: bgv-niederwupper@t-online.de, Tel. 02171-34 07 801
Abfahrtstellen:
• 10 Uhr, Bushaltestelle Villa Römer, (Rückkehr ca. 17 Uhr)
• 10:10 Uhr, Busbahnhof Opladen, Bussteig 10 (Rückkehr ca. 16:50 Uhr)
VORTRAG
Donnerstag | 29. Oktober 2026 | 19-20:30 Uhr
LEVERKUSEN:
GESOLEI 1926. Die große Ausstellung für Gesundheitspflege, Soziale Fürsorge und Leibesübungen in Düsseldorf
Referentin: Prof. Steffi Michels, Universität Düsseldorf
Haus der Stadtgeschichte - Villa Römer, Haus-Vorster Str. 6, Lev-Opladen
Eintritt: frei
VORTRAG
Dienstag | 10. November 2026 | 19-20:30 Uhr
LEICHLINGEN / BERGISCH NEUKIRCHEN:
GESCHICHTE DER DIEPENTALSPERRE
Vom Rittersitz über Ausflugsstätte mit Camping- und Minigolfplatz zu einem renaturiertem Naherholungsgebiet
Referenten: Reinhold Braun, Dr. Günter Junkers, Rolf Klinkhammer und Marc Sievert
Kooperation mit dem Stadtarchiv Leichlingen
Das Geschlecht der Ritter von Diepental errichtete im Mittelalter eine Wasserburg im Murbachtal. 1580 heiratete Christine von Diepental den bergischen Fähnrich Heinrich von
Katterbach; beide Familien verfügten über umfangreiche Besitzungen weit über das heutige Leichlingen und Leverkusen hinaus. 1803 gelangte Diepental in bürgerlichen Besitz, 1897 erwarb es die Familie Halbach. Sie ließ eine Talsperre zur Stromerzeugung bauen, und das Gebiet diente fast 100 Jahre der Naherholung. Heute wird es renaturiert.
Viele Geschichten und Anekdoten ranken sich im Laufe der Jahrhunderte um dieses ehemalige Rittergut.
Vor Ort können auch Bestellungen für das Heft Niederwupper 34 (ca. 160 Seiten, 10 oder 12 €) zur Geschichte Diepentals, das Ende des Jahres erscheint, entgegengenommen werden.
Ort: Evangelische Kirche Witzhelden, Hauptstraße 2, Leichlingen-Witzhelden Eintritt: frei
Wiederholung:
Freitag | 20. November 2026 | 19-20:30 Uhr
Kooperation mit dem VVV Bergisch Neukirchen
Ort: Katholisches Gemeindehaus St. Engelbert, Engelbertstr. 6, Leverkusen-Pattscheid Eintritt: frei
BUSFAHRT
Samstag | 28. November 2026 | 8-20 Uhr
KOBLENZ:
WEIHNACHTS-TAGESFAHRT MIT BESUCH IM EISENBAHN-MUSEUM UND IM CHRISTMAS GARDEN
Leitung: Angela Breitrück
Im Anschluss werden wir durch das Eisenbahnmuseum geführt, wo u. a. Dampf‑, Elektro- und Diesellokomotiven sowie ein Salon‑ und Gesellschaftswagen des letzten Jahrhunderts (1908–71) zu sehen sind.
Mit dem Bus werden wir danach wieder in die Innenstadt von Koblenz gebracht, damit alle die Stadt und den Weihnachtsmarkt, der sich über sieben festlich beleuchtete Plätze in der Altstadt verteilt, auf eigene Faust erkunden können.
Mittels der Seilbahn fahren wir am frühen Abend nach Ehrenbreitstein, wo eine Vielzahl funkelnder Lichtinstallationen, eingebettet in die historische Umgebung der Festung, zu sehen sein wird.
Nach der Seilbahn-Rückfahrt wird uns der Bus von deren Talstation aus nach Leverkusen zurückbringen.
Ein Verzicht auf den Besuch des Eisenbahnmuseums ist möglich, jedoch würden in diesem Fall keine (Teil-)Kosten erstattet.
Oben: DB Museum (Foto: Wikipedia), unten: Festung Ehrenbreitstein (Foto: www.koblenzer-weihnachtsmarkt.de)
Preis: 70 € (BGV-Mitglieder), 75 € (Nichtmitglieder),
Anmeldungen:
• bei Angela Breitrück, Tel. 0173-547 01 58 (auch WhatsApp)
• über BGV: bgv-niederwupper@t-online.de, Tel. 02171-34 07 801
Abfahren:
• 8:00 Uhr, Busbahnhof Opladen, Bussteig 10
• 8:15 Uhr, Villa Römer, Haus-Vorster-Str. 6, 51379 Leverkusen
Rückkehr nach Leverkusen: ca. 20:00 Uhr
WEIHNACHTSFEIER
Samstag | 12. Dezember 2026 | 14:30-17:30 Uhr
OPLADEN: BESUCH DER KATHOLISCHEN KIRCHE ST. ELISABETH MIT ORGELSPIEL
Führung: Bernhard Geuß / Orgelspiel: Andrea Fillipini
Nach dem Zweiten Weltkrieg gründete das Erzbistum Köln 1945 die Elisabeth‑Gemeinde für die notleidende Arbeiterbevölkerung der Opladener Neustadt. Zwölf Jahre lang fanden die Gottesdienste im früheren „Aloysianum“ bzw. in der Aloysius‑Kapelle statt, bevor 1957 die neue Kirche auf dem Rosenhügel eingeweiht wurde.
Architekt Emil Steffan schuf einen Bau im Stil umbrischer Hanghäuser und lothringischer Gehöfte. Zu den Besonderheiten gehören die Hasen‑Türgriffe, die Kreuzwegstationen von Theo Heyermann (1966) und das Rosenwunderfenster von Paul Weigmann (1992) im größten Holzfensterrahmen Europas.
Im Anschluss an Führung und Orgelspiel gibt es Kaffee, Tee und Kuchen in der Gartenklause der Opladener Kleingartenanlage Kettnersbusch, Friesenweg 7.
Ort: St. Elisabeth, Neustadtstraße 6, 51379 Leverkusen-Opladen
Führung und Orgelspiel: kostenlos, Kaffee & Kuchen: 5 €
Bitte um Anmeldung hierzu bis 7. Dezember: bei BGV unter bgv-niederwupper@t-online.de, Tel.: 02171-34 07 801 oder bei Bernhard Geuß, Tel.: 02171-58 989
Rückblick auf vergangene Veranstaltungen
OGV-GESCHICHTSFEST
Sonntag | 13. September 2026 | 11-17 Uhr
LEVERKUSEN-OPLADEN:
BÜCHERSTAND BGV
Angeboten werden Titel zur Geschichte von Leverkusen, Langenfeld, Leichlingen, Monheim, Köln, Altenberg und dem Bergischen Land sowie historische Bücher zur deutschen, europäischen und außereuropäischen Geschichte.
Viele der Werke stammen aus Nachlässen unserer Mitglieder und werden zu sehr günstigen Preisen abgegeben.
Der Bücherstand lädt zudem zu Gesprächen mit Mitgliedern des BGV ein.
Haus der Stadtgeschichte – Villa Römer, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Lev-Opladen Eintritt: frei
STADTRUNDFAHRT
Samstag | 19. September 2026 | 13:30-18 Uhr
BAHNSTATIONEN IN LEVERKUSEN
Leitung: Angela Breitrück und Bernhard Geuß Kooperation mit dem Verein „Wir für Leverkusen – ein starkes Stück Rheinland e. V.“
Diese Stadtrundfahrt spürt alle noch betriebenen Bahnstationen und die inzwischen aufgegebenen auf, von denen aus Personen und Güter befördert wurden, per Staatsbahn oder per Kleinbahn, die in allen Stadtteilen – außer Steinbüchel – zu lokalisieren sind.
Darunter befinden sich die Haltepunkte Bergisch Neukirchen, Küppersteg, Lev.-Mitte, Manfort, Morsbroich, Opladen, Pattscheid und Wiesdorf, denn bereits zehn Jahre nach dem Einzug des Schienenverkehrs in Deutschland (zwischen Nürnberg und Fürth) wurde unsere Stadt am Rhein in das schnell fortschreitende Netz einbezogen.
In den vergangenen 181 Jahren erhielt Opladen vier sehr unterschiedliche Stationsgebäude, nämlich 1867, 1874, 1965 und 2015.
Die Einkehr in ein Café an unserer Route ist fester Bestandteil dieser Stadtrundfahrt. Allerdings muss der dortige Verzehr eigens beglichen werden! Die Tour ist nicht barrierefrei.
Fotos: oben Bahnhof Pattscheid um 1955, Foto: NL Günter Vogelsang, unten ehem. Rangierbahnhof Lützenkirchen, Foto: Sammlung H. Krings
Preis: 20 € Anmeldungen: • an Bernhard Geuß: Bernhard.Geuss@t-online.de, Tel. 02171-58 989 • über BGV: bgv-niederwupper@t-online.de, Tel. 02171-34 07 801 • per Online-Buchung über: www.wirfuerlev.de Vorverkaufsstelle: Irish Pub „Notenschlüssel“, Friedrich-Ebert-Str.122, Leverkusen (geöffnet: Mi./Do. ab 16 Uhr sowie Fr./Sa. ab 19 Uhr) Barverkauf im Bus: soweit freie Plätze noch vorhanden. Abfahrtstellen / Ankunftsstellen: • 13:30 Uhr, Busbahnhof Opladen, Bussteig 10 (Rückkehr ca. 18 Uhr) • 13:45 Uhr, Busbahnhof Lev.-Mitte, Bussteig F1 (Rückkehr ca. 17.45 Uhr)
FÜHRUNG
Freitag | 14. August 2026 | 17-18:30 Uhr
BRÜCKEN IN SCHLEBUSCH
Führung: Angela Breitrück, Gästeführerin
Kooperation mit Stadtgeschichtlicher Vereinigung e.V. Leverkusen und GästeführerInnen Leverkusen und Bergisches Land e.V.
Im Rahmen der Ausstellung in der Villa Römer „Wege über Rhein, Wupper und Dhünn in Leverkusen“ (17.05.-23.08.2026) findet eine Führung zu den Brücken von Schlebusch im Bereich Schloss Morsbroich bis St. Andreas statt. Startpunkt unserer Tour ist der Parkplatz am Schloss Morsbroich. Von hier aus werfen wir zunächst einen Blick auf die Dhünn-Brücke an der Gustav-Heinemann-Straße (ehemals Schlossallee). Mit den spannenden Einblicken in ihre Geschichte und Bedeutung führt uns der Weg schließlich über die Brücke „Am Schlag“ bis zur Kirche St. Andreas, wo die Führung ihren Abschluss findet.
Foto: Privat
Treffpunkt: Parkplatz Schloss Morsbroich, Gustav-Heinemann-Str. 80, Leverkusen
Preis: 9 €
SPAZIERGANG
Freitag | 4. September 2026 | 16-18 Uhr
LEICHLINGEN-BALKEN:
DENKMAL ERBSLÖH UND EINKEHR IM SINNESWALD MIT AUSSTELLUNG „HUMANITÄT“
Führung: Reinhold Braun, Bernhard Geuß und Gerd Hangert sowie Wicze Braun und Wolfgang Brudes
Nach einem einstündigen Rundgang durch Balken besuchen wir den Sinneswald. Wicze Braun und Wolfgang Brudes berichten, wie sie vor 33 Jahren einen Ort geschaffen haben, an dem Künstler jährlich ein Thema künstlerisch interpretieren. Die aktuelle Ausstellung trägt den Titel „Humanität“.
Video von WDR 4 auf YouTube:https://www.youtube.com/
watch?v=C28ZtqyFeyk Fotos: oben Leitmotiv Sinneswald 2026, unten Nachlass Klaus-Dieter Hartmann
Treffpunkt: Schießgesellschaft Balken 1907 e. V., Oskar-Erbslöh-Str. 38, Leichlingen
Parkplätze: ca. 20 vor dem Sinneswald (ca. 600 m dann zum Treffpunkt laufen), in Balken vereinzelt, nur ca. 5 beim Schießverein (nicht links und nicht vor dem Vereinshaus parken)
Kaffee und Kuchen im Sinneswald gegen Spende, Anmeldung hierzu bis zum
1. Sept. an bgv-niederwupper@t-online.de bzw. Tel. 02171-34 07 801
FRIEDHOFSFÜHRUNG
Sonntag | 14. Juni 2026 | 14 Uhr
OPLADEN:
JÜDISCHER FRIEDHOF ROBERT-BLUM-STRASSE
Führung: Reinhold Braun und Dr. Günter Junkers
Das Gelände des Friedhofs hatte Samuel Seckel aus Opladen 1830 erworben und der Jüdischen Gemeinde zur Verfügung gestellt.
In der NS-Zeit wurde der Friedhof zerstört und ein Opladener Bürger beauftragt, ihn zu räumen. Dieser vergrub – und rettete damit für die Nachwelt – mehr als 20 von über 70 Grabsteinen.
Während der Führung werden jüdische Begräbnisbräuche erläutert.
Männliche Besucher werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.
Historisches Foto: Stadtarchiv Leverkusen
Robert-Blum-Str. Leverkusen, Eintritt frei, um Anmeldung wird gebeten
FÜHRUNG
Samstag | 4. Juli 2026 | 14-16 Uhr
OPLADEN:
NATURGUT OPHOVEN. VOM RITTERSITZ ZUM NATURKLEINOD
Führung: Dr. Hans-Martin Kochanek Kooperation mit NABU Leverkusen
Das Gut Ophoven wurde 1264 erstmalig erwähnt und hat sich nun in den letzten Jahrzehnten zu einem bundesweit ausstrahlenden Bildungszentrum in Sachen Natur und Umwelt entwickelt.
Was waren die Erfolgskriterien, welche Zerstörungen gab es hier bei der Flut 2021, welche Vorschläge für zukunftsweisende Gärten gibt es hier, und was können wir aus der Geschichte lernen?
Zu all diesen Fragen wird der ehemalige Leiter des NaturGut Ophoven, Dr. Hans-Martin Kochanek, bei diesem Spaziergang Auskunft geben.
Foto: Stadtarchiv Leverkusen
Treffpunkt: Parkplatz Freibad Wiembachtal, Talstr. 62, Lev.-Opladen Teilnahme: frei (Spende für NABU Leverkusen möglich)
KIRCHENFÜHRUNG
Samstag | 9. Mai 2026 | 11-12 Uhr
LEV.-NEUBODDENBERG:
DIE RENOVIERTE ST.-NIKOLAUS-KIRCHE
(1895 ERBAUT)
Referent: Wolfgang Müller Kooperation mit Kirchengemeinde St. Nikolaus
In den letzten zwei Jahren wurde die Kirche aufwändig restauriert. Wir durften vor ca. einem Jahr die äußeren und inneren Restaurierungsarbeiten bereits sehen. Es gab erhebliche Nässeschäden u.a. am Dach und den Türmen, zusätzliche Zuganker wurden eingebracht, die historischen Kirchenfenster wurden restauriert, die innere Ausmalung mit Sternendarstellungen aus Blattgold erinnert wieder an den Bau der Kirche. Eine überarbeitete gebrauchte Orgel soll eingebaut werden. Ob sie bis zu unserem Besuch fertig ist, ist noch unklar.
Ein Eröffnungsgottesdienst nach der Restaurierung findet am Sonntag, 19. April um 10 Uhr statt.
Foto: W. Müller
St. Nikolaus-Kirche, Berliner Str. 173, 51377 Leverkusen Eintritt: frei (Spende für die Restaurierung erbeten)
EXKURSION
Samstag | 30. Mai 2026 | 13:30 - 17:30 Uhr
DÜSSELDORF:
BESUCH IN DÜSSELDORF-KAISERSWERTH
Leitung: Bernhard Geuß
Kaiserswerth erhielt bereits 1181, also 107 Jahre vor Düsseldorf, das Stadtrecht. Ursprünglich hieß der Ort „Rhinhusen“ und war eine Insel im Rhein. Diese schenkte der fränkische König Pippin der Jüngere dem englischen Missionar Swithbert, der dort ein Benediktinerkloster und die erste Kirche bauen ließ. Anstelle der Pfalz entstand unter Kaiser Friedrich Barbarossa eine Zwingburg mit Zollstation. Die Grafen von Berg legten den Rheinarm trocken. Erzbischof Anno entführte von hier aus Heinrich IV.. Burgunder, Spanier, Hessen und Franzosen hinterließen Spuren, aber auch die Kunststile von Romanik, Barock und Klassizismus. Die pittoreske Altstadt zeugt davon vielfältig.
Das alles und viel mehr (z.B. den Mühlenturm, die engste Allee mit einem Maulbeerbaum, den Treidelpfad) erkunden wir zu Fuß, in zwei Etappen: zuerst den „katholischen“ Teil, dann kehren wir ins Café Schuster ein (eig. Kosten), um anschließend Theodor, Friederike und Karoline Fliedner sowie dem Diakoniewerk (Stammhaus) unsere Aufwartung zu machen. Wir „begegnen“ selbstverständlich auch Friedrich Spee und Florence Nightingale u. v. a. m..
Wer möchte, kann den Abend im „Burghof“ ausklingen lassen – bei schönem Wetter sogar im Biergarten direkt am Rhein.
Foto: W. Müller
Anmeldung: Bernhard.Geuss@t-online.de, Tel. 02171-58 989 oder Geschäftsstelle BGV: bgv-niederwupper@t-online.de, Tel. 02171-340 78 01 Treffpunkt um 13:30 Uhr: Klemensplatz, Kaiserswerth Anreise: individuell, bitte teilen Sie uns event. Fahrgemeinschaften mit. Parkplatz (gebührenpflichtig) am Rande Kaiserswerths vorhanden. Anreise mit ÖPNV: S6 (Lev.-Mitte, Küppersteg, Rheindorf, Langenfeld, Berghausen) und ab Düsseldorf Hbf. U79 bis zum Klemensplatz
VORTRAG
Donnerstag | 26. März 2026 | 19 Uhr
MONHEIM:
DER KÖLNER DOM IM DIGITALEN SPIEGEL
Wie ein 3D-Zwilling die Zukunft des Weltkulturerbes sichert
Referent: Patrick Reschke, Geschäftsführer der Monheimer Firma Northdocks
Kooperation mit Heimatbund Monheim
Der Kölner Dom ist nicht nur ein Wahrzeichen, sondern ein Bauwerk, das seit Jahrhunderten restauriert, gesichert und bewahrt werden muss. Heute geschieht das auch mit Drohnen, Laser-Scanning und digitalen Zwillingen. In seinem Vortrag zeigt Patrick Reschke, wie aus Millionen hochauflösender Bild- und Sensordaten ein präzises 3D-Modell des Doms entstanden ist: so detailliert, dass selbst feinste Risse sichtbar werden, bevor sie zum Problem werden.
Eine Zeitreise zwischen Mittelalter, Hightech und Zukunft des Kulturerbes – anschaulich, verständlich, mit beeindruckenden Bildern.
Foto: P. Reschke
Gasthaus Pfannenhof , Turmstr. 2 – 6, 40789 Monheim am Rhein
Eintritt frei
VORTRAG
Mittwoch | 15. April 2026 | 19 Uhr
LEVERKUSEN:
NOTRE-DAME DE PARIS - GLANZ UND ELEND
Wie haben die das so schnell hinbekommen und warum dauert es bei uns so lange?
Referentin: Prof. Dr. Barbara Schock-Werner,
Präsidentin Zentral-Dombau-Verein zu Köln, ZDV
Kooperation mit VHS Leverkusen, Katholisches Bildungsforum und Stadtdekanat Leverkusen
Der Brand des Dachstuhls der Kathedrale Notre-Dame in Paris im Jahr 2019 löste weltweit Bestürzung aus. Der Vortrag beleuchtet, welche Schäden das Feuer anrichtete, welche bemerkenswerten Ideen zur Wiederherstellung diskutiert wurden und welche Unterstützung Deutschland zum Wiederaufbau beitrug.
Abschließend wird das fertig restaurierte Gebäude vorgestellt und erklärt, wie es gelungen ist, das Wahrzeichen in nur fünf Jahren zu neuem Glanz zu führen.
Fotos: Wikipedia
Forum Leverkusen, Agamsaal, Am Büchelter Hof 9, 51373 Leverkusen Eintritt: frei (Spende für ZDV erbeten)
VORTRAG
Dienstag | 24. Februar 2026 | 19 Uhr
LEVERKUSEN:
JÜDISCHER FRIEDHOF IN OPLADEN - Geschichte und Entwicklung
Reinhold Braun und Dr. Günter Junkers
Heute sind nur noch 32 Grabstellen erkennbar, viele davon ohne Gedenkstein. 2002 und seit 2015 sind weitere jüdische Mitbürger hier beerdigt worden. Fotos: rechts: Grabstein Veronika Salomon, 1855,
unten: Jüdischer Friedhof ca. 1921, Stadtarchiv Leverkusen
Haus der Stadtgeschichte – Villa Römer, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Lev-Opladen Eintritt: frei
MITGLIEDERVERSAMMLUNG
Dienstag | 17. März 2026 | 19 Uhr
LEVERKUSEN:
MITGLIEDERVERSAMMLUNG MIT VORTRAG
Jährliche Mitgliederversammlung mit Rückblick auf das Jahr 2025, Diskussionen und Neuwahlen von Vorstand und Beirat für 4 Jahre.
Ralph Junker stellt in einem Kurzvortrag das Leben eines Soldaten aus Dürscheid – bis 1930 zu Lützenkirchen gehörend – vor.
Anschließend geselliges Beisammensein. Gäste sind willkommen.
Haus der Stadtgeschichte – Villa Römer, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Lev-Opladen Eintritt: frei
BÜCHERBÖRSE
Sonntag | 29. März 2026 | 11-16 Uhr
LEVERKUSEN:
HISTORISCHE BÜCHERBÖRSE MIT HILFEN ZUR FAMILIENFORSCHUNG
Bücherbörse im Keller der Villa Römer mit Büchern, Broschüren zur Lokal- und Regionalgeschichte von Leverkusen, Langenfeld, Leichlingen, Monheim, Köln, Bergischem Land sowie historischen Büchern zur deutschen, europäischen und außereuropäischen Geschichte zu günstigen Preisen. Außerdem bieten wir eigene Druckwerke preiswert an. Aus einem Nachlass haben wir Notgeldscheine aus dem damaligen Deutschen Reich bekommen (ca. 1910 bis 1925).
Der Börse bietet Gelegenheit zu Gesprächen mit Mitgliedern des BGV sowie zu Anfragen zu genealogischen Forschungen (nicht nur zu den Orten um Leverkusen).
Foto: R. Braun
Haus der Stadtgeschichte – Villa Römer, Haus-Vorster Str. 6, 51379 Lev-Opladen
Bitte Seiteneingang zum Keller benutzen. Eintritt: frei
SCHRIFTENLESEKURS
Mittwochs | 7 Termine ab 07.01.-18.02.2026 | jeweils 18-19:30 Uhr
LEVERKUSEN:
ALTE HANDSCHRIFTEN LESEN LERNEN FÜR EINSTEIGER (z.B. Sütterlin und Kurrentschrift)
Leitung: Marcus Vaillant
Kooperation mit VHS Leverkusen, Kurs Nr. H10660
Alte handschriftliche Unterlagen – Tagebücher, Briefe, Postkarten u.a. Schriftstücke der vergangenen Jahrhunderte – kann heutzutage kaum jemand lesen. Die zu jener Zeit gebrauchten Handschriften Sütterlin und Kurrentschrift sind nahezu unbekannt und daher für viele Menschen nicht lesbar.
In diesem Grundkurs lernen Sie Schreiben und Lesen der Sütterlinschrift sowie Lesen der Kurrentschrift des 19. und 20. Jahrhunderts anhand von Schriftbeispielen dieser Zeit. Bitte eigene Schreibutensilien mitbringen.
Fotos: Wikipedia
Anmeldungen nur unter www.vhs-leverkusen.de, Entgelt: 40 € VHS-Außenstelle Schusterinsel (Raum 4), Brückenstr. 18-20, 51379 Leverkusen
GESCHICHTSMATINÉE
Sonntag | 11. Januar 2026 | 11 Uhr
LEVERKUSEN:
DEMOKRATISCHER NEUBEGINN IN LEVERKUSEN NACH 1945. DIE POLITISCHEN PARTEIEN NACH 1945
Referenten: Michael D. Gutbier, Prof. Dr. Jürgen Mittag, Dr. Ines Soldwisch, Reinhold Braun, Prof. Dr. Ewald Grothe und Matthias Itzwerth
Kooperation mit OGV und VHS Leverkusen
Weitere Kurzvorträge zeigen die Rückkehr in die politische Verantwortung (SPD), den politischen Liberalismus (FDP) und die Parteigründung der CDU in Leverkusen.
Weitere Informationen:
www.bgv-niederwupper.de
und www.ogv-leverkusen.de Fotos: oben Sammlung R. Braun, unten Nachlass Fam. Middelhauve

